Freiberg

Universitätsstadt Freiberg


© Andreas Praefcke / Wikimedia Commons
Die Große Kreisstadt Freiberg besitzt als Berg- und Universitätsstadt Tradition. In der Stadt im Osterzgebirge leben 41 500 Einwohner. Die 1. Freie Bergstadt Deutschlands galt einst als bevölkerungsreichste Ansiedlung in der Markgrafschaft Meißen. Bis zum Jahre 1969 wurde Silberbergbau betrieben. Freiberg besitzt die älteste bergbautechnische Hochschule der Welt. Auf dem Stadtgebiet sind mehr als 1 000 technisch und kulturell- und kunstgeschichtlich interessante Denkmäler zu finden. Die Altstadt Freibergs blieb in ihrem Grundriss aus dem 12. und 13. Jahrhundert weitgehend erhalten.

Am Obermarkt Freibergs weist ein Brunnen auf den Stadtgründer Markgraf Otto hin. Das spätgotische Rathaus entstand 1474. Eine Besonderheit stellt die als Betstube für die Ratsherren errichtete Lorenzkapelle im Rathausturm dar. Das Stadtzentrum verfügt über zahlreiche hübsch restaurierte Bürger- und Bergmannshäuser aus dem 15. und 16. Jahrhundert. Vom Dom St. Marien genießen Besucher einen herrlichen Ausblick auf Freiberg. Im Innenraum des Gotteshauses beeindrucken eine in ihrer Art einmalige Tulpenkanzel und die älteste noch erhaltene Silbermannorgel aus dem Jahre 1714. Einen Einblick in die lange Tradition des Silberbergbaus in Freiberg erhält man bei einem Ausflug in das Besucherbergwerk “Himmelfahrt-Fundgrube”. Die Anlage gilt als einziges Lehrbergwerk weltweit. Die Stadt ist von einem Grünanlagenring umgeben. Tiergehege laden im Johannispark zur Besichtigung ein.